Sickerschacht – Sickergrube

Die Entwässerung über Sickerschächte bzw. Sickergruben wird in der Regel nur noch als Übergangslösung genehmigt, wenn das Regenwasser weder im Untergrund verrieselt noch in ein Gewässer eingeleitet werden kann. Sie sind in der DIN 4261-1 Kleinkläranlagen – Teil 1: Anlagen zur Schmutzwasservorbehandlung geregelt.

Die Sickergruben/-schächte enthalten im Bereich der sickerfähigen Schicht durchlässige Wände. Die aus hydraulischer Sicht erforderliche Sickerfläche, ermittelt sich aus der Aufnahmefähigkeit des Bodens (Bodenart, Durchlässigkeit) und dem Druck, der durch die Wassersäule im Sickerschacht ausgeübt wird. Um eine längere Standzeit der Sickerschächte zu erreichen, werden diese mit einem entsprechenden Regenwasserfilter ausgestattet.